Hansa Inkasso, Mit uns geht die Rechnung auf, Mit uns geht Ihr zuverlässiger Partner für Inkasso und Bonitaetsaukuenfte

Allgemeine Geschäftsbedingungen

GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Die HANSA INKASSO GmbH übernimmt gegenüber dem Inhaber der Service-Schecks (Forderungsgläubiger) den Forderungseinzug zu den nachstehenden Bedingungen:

1. Als Forderung im Sinne dieser Geschäftsbedingungen gelten Haupt- und Nebenforderungen.

2. Der Forderungsgläubiger aktiviert den Forderungseinzug, indem er seine fällige Rechnung zusammen mit einem Service-Scheck bei der HANSA INKASSO GmbH einreicht. Der Schuldner wird sodann zunächst gemahnt (Mahnservice). Leistet der Schuldner hierauf keine Zahlung, erfolgt das außergerichtliche Inkasso. Im Rahmen des außergerichtlichen Inkassos erfolgen nach sachgerechtem Ermessen fernmündliche und schriftliche Maßnahmen.

3. Ist der außergerichtliche Forderungseinzug ganz oder teilweise erfolglos, wird gegen den Schuldner das gerichtliche Mahnverfahren (Mahnbescheid) eingeleitet. Sofern der Schuldner Widerspruch gegen den Mahnbescheid oder Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt, erfolgt das streitige Verfahren (Klage) vor dem zuständigen Zivilgericht.

4. Die HANSA INKASSO GmbH behält sich vor, nach erfolglosem Mahnservice die Einzugsverfahren durch ihre Vertragsanwälte weiter betreiben zu lassen. Der Forderungsgläubiger ermächtigt die HANSA INKASSO GmbH, in seinem Namen Vertragsanwälte mit dem Forderungseinzug zu beauftragen. Der Forderungsgläubiger ist damit einverstanden, dass die Vertragsanwälte der HANSA INKASSO GmbH Auskunft über den Stand des Verfahrens erteilen.

5. Für den Mahnservice fallen neben der vereinbarten Fall- pauschale ggf. Anschriftenermittlungskosten gemäß aktueller Konditionenliste an. Für das außergerichtliche Inkasso wird eine Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), die Auslagenpauschale nach Nr. 7002 VV RVG, jeweils zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer und ggf. Anschriftenermittlungskosten nach Aufwand vereinbart. Gerichtliche Maßnahmen werden auf Grundlage des Forderungsbetrages nach den Vorschriften des RVG berechnet.

6. Schuldnerzahlungen werden gemäß § 367 BGB verrechnet. Sofern Schuldnerzahlungen beim Forderungsgläubiger eingehen, hat er diese unverzüglich der HANSA INKASSO GmbH in Textform mitzuteilen. Unterläßt der Forderungsgläubiger die Mitteilung und entstehen hierdurch Kosten, sind diese vom Forderungsgläubiger zu tragen.

7. Die Titelüberwachung, also die Beitreibung aus bereits bestehenden Vollstreckungstiteln wird ebenfalls mit dem Einreichen eines Service-Schecks unter Beifügung der Original-Vollstreckungsunterlagen ausgelöst. Die Kosten der Titelüberwachung ergeben sich aus der Konditionenliste. Weitere Kosten fallen nicht an, es sei denn, der Forderungsgläubiger fordert den Titel vor Verjährungseintritt zurück und beendet damit den Titelüberwachungsauftrag. In diesem Falle hat der Forderungsgläubiger an die HANSA INKASSO GmbH eine Pauschalvergütung von 15% der titulierten Forderung zzgl. Umsatzsteuer zu zahlen. Eingehende Schuldnerzahlungen werden zunächst gemäß § 367 BGB verrechnet. Der verbleibende Betrag steht zu jeweils der Hälfte dem Forderungsgläubiger und der HANSA INKASSO GmbH zu. Die HANSA INKASSO GmbH ist nicht verpflichtet, hinsichtlich in Titeln enthaltener Zinsansprüche verjährungsunterbrechende Maßnahmen zu ergreifen.

8. Mit der Übergabe des Forderungseinzugs an die HANSA INKASSO GmbH verpflichtet sich der Forderungsgläubiger, jedwede Verhandlungen mit dem Schuldner über die Forderung ohne Zustimmung durch die HANSA INKASSO GmbH sowie Verfügungen über die Forderung zu unterlassen.

9. Sofern der Forderungsgläubiger nach Scheckeinreichung ohne Zustimmung der HANSA INKASSO GmbH mit dem Schuldner verhandelt oder anderweitig gegen ihn vorgeht oder aber etwaig bestehenden Mitwirkungsverpflichtungen nicht nachkommt, ist die HANSA INKASSO GmbH berechtigt, das Einzugsmandat zu kündigen. Für infolge solcher Pflichtverletzungen der HANSA INKASSO GmbH entstandene Schäden hat der Forderungsgläubiger ebenso einzustehen wie für entstandene Vergütungsansprüche nebst Auslagen- und Kostenersatz der HANSA INKASSO GmbH sowie der Vertragsanwälte.

10. Die Haftung der HANSA INKASSO GmbH ist beschränkt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Haftung für die Verjährung von Forderungen besteht lediglich dann, wenn der Einzugsauftrag mindestens drei Monate vor Verjährungseintritt bei der HANSA INKASSO GmbH eingegangen ist.

11. Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages einschließlich dieser Klausel bedürfen der Schriftform.

12. Erfüllungsort für beide Parteien ist Reinfeld. Die Parteien vereinbaren neben den gesetzlichen Gerichtsständen als weiteren Gerichtsstand das Amtsgericht Lübeck.

13. Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden auf der Webseite http://www.hansa-inkasso.com veröffentlicht.


Stand: März 2015

1 exkl. MwSt.
AGB